|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
FEUCHTIGKEIT
AM BAU
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
MESSUNG UND BEURTEILUNG
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
Eines der größten Probleme an
einem Bau besteht im Feuchtig- keitsschutz des Bauwerks. Nach- haltige Auffeuchtungen führen zu Feuchtigkeitsschäden in den Baustoffen und zu erheblichen Beeinträchtigungen. Jeder Bau- schaffende und für die Bauwerk- pflege und -Wartung Verantwortli- che wird in der Praxis mit Bau- stoffauffeuchtungen und Feuch- tigkeitsschäden konfrontiert. |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
Bei den meisten Feuchtigkeitsmes-
sungen am Bau geht es in der Praxis jedoch nicht um die Bestimmung ei- nes absoluten Feuchtigkeitswertes. Ein solcher Wert ist sowieso hypo- thetisch, da ja bei der unterschiedli- chen Zusammensetzung der Baustof- fe und dem sich hieraus ableitenden unterschiedlichen spezifischen Ge- wicht bei Messung mit elektroni- schen Feuchtigkeitsmeßgeräten nach dem Leitfähigkeitsprinzip, im- mer gewisse Unterschiede bei Feuchtigkeitsangaben in Gewichts- prozent resultieren müssen.
Tatsächlich kommt es in der Praxis
in vielen Fällen mehr auf die Beurtei- lung der Feuchtigkeitsverteilung und auf die Lokalisierung von übermäßi- gen Feuchtigkeitsanreicherungen an. Bei meist relativ großen Flächen ist es hierbei wichtig, möglichst leicht und schnell und ohne Zerstörung des Untergrundes oder der Beschichtung, mittels eines handlichen Meßgerätes die übermäßigen Feuchtigkeiten im Untergrund aufzuspüren und zu loka- lisieren. Hiernach können dann meist leicht die Ursachen oder Quellen der Auffeuchtungen oder Feuchtigkeits- schäden bestimmt und gegebenen- falls auch mit zerstörenden Prüfun- gen die tatsächlich vorliegenden Baustoffeuchtigkeiten ermittelt wer- den.
Zerstörungsfrei messen
Ein Stuttgarter Unternehmen hat ein
sehr handliches, kleines dielektri- sches Meßgerät entwickelt, mit dem zerstörungsfrei Auffeuchtungen und/oder Feuchtigkeitsverteilungen sehr leicht festgestellt und auch ge- messen werden können. Das Meß- prinzip beruht auf dem Dielektrizi- tätsprinzip, wobei die kapazitiven Än- derungen in einem aufgebauten di- elektrischen Wechselfeld erfaßt wer- den. Das Meßfeld bildet sich zwi- schen der aktiven Kugel oder einer Stabelektrode am Gerät und der zu |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
Meßgerät zur Feststellung von unter-
schiedlichen Auffeuchtungen im Unter- grund (Ober Salzausblühungen wegen der hohen Hygroskopizität der Salze meist extrem hohe Feuchtigkeitswerte). (Foto: Gann) |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
Zur Beurteilung oder Lokalisierung
der Baufeuchtigkeit haben sich seit über 30 Jahren spezielle Baustoff- Feuchtigkeitsmeßgeräte bewährt. Neben der relativ aufwendigen, aber sehr zuverlässigen gravimetrischen Feuchtigkeitsmessung und neben der Calzium-Karbidmethode (z.B. Riedel-de Haen-Meßgerät) haben sich in der Praxis vor allem elektronische Meßgeräte mit Einschlag- oder Ein- schraubelektroden wegen ihrer schnellen und einfachen Handha- bung seit Jahren durchgesetzt. Für zerstörungsfreie Prüfungen wurden hier bei verschiedenen Meßgeräten z.B. sogenannte Gummiabtastelek- troden o.a. eingesetzt, die beim An- drücken an die Oberfläche einen re- lativen Feuchtigkeitsgehalt durch Ausschlag des Zeigers anzeigen. Bei genauer Bestimmung war jedoch im- mer eine mehr oder weniger beschä- digende Prüfung durch Einschlagen oder Einschrauben von Meßelektro- den erforderlich. Bei gestrichenen bzw. beschichteten Flächen mußte bei dieser Prüfung, ob Abtast- oder Einschlagelektrode, der Anstrich be- schädigt bzw. entfernt werden. |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
beurteilenden Untergrundmasse bei
Berührung aus. Die Veränderungen des kapazitiven elektrischen Feldes werden digital (0 — 200) und zusätz- lich bei Überschreiten eines durch Schalter einstellbaren Grenzwertes durch eingebauten Signalsummer akustisch angezeigt. Die Messung mit dem Bl 200 — so der Markenna- me — ist eine relative Messung, d.h. absolute Gewichtsprozente bezogen auf den Baustoffuntergrund bzw. das Meßgerät werden nicht angezeigt (gegebenenfalls durch spezielle auf- wendige Eichung möglich).
Für Praktiker bestehen Feuchtig-
keitsmessungen jedoch meist nur in der Beurteilung „trocken oder feucht". Hier kann dieses Gerät durch die eingebaute Digitalanzeige von 0 — 200 hervorragende Dienste leisten, z.B.:
Holzfensterkonstruktionen
Trockener Holzuntergrund
30 — 40 digits |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
* Rolf Oehme, Leiter der Technischen Beratungs-
stelle des deutschen Maler-und Lackiererhand- werks, öffentlich bestellter und vereidigter Sach- verständiger für Farben, Lacke, Beschichtungen sowie freier Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Pigmente und Lacke e.V. |
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
-w
|
||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||